Wie alles begann:

Ailin mit ihren Kindern

Ailin mit Wurf A

Ailin mit Wurf A

Wie kann man nur so schlafen?

Die Geschichte:

Im Frühjahr 2007 kam ein Kunde meiner Hundepension auf mich zu und erzählte mir,
dass der Vater seiner Freundin eine schwarz-weiß gefleckte Dogge in seinem Zwinger hat mit einem Geschwulst und dass er sie unbedingt loshaben möchte.
Der Kunde schickte mir ein Foto per MMS mit dem „Hilferuf“ des Hundes.
Also ließ ich mich erweichen und sagte ihm, er möge mir die Dogge bringen, bevor was passiert..
Nun kam also meine Ailin Ende April zu mir. Wir zwei haben uns in die Augen geschaut und wussten, dass wir uns nicht mehr trennen würden.
Nun begann die Arbeit. Erst einmal musste Ailin alles kennen lernen.
Schnell begriff sie, dass eine Wiese nicht gefährlich ist, auch wenn sie unter den Füßen kitzelt.
Dann lernte sie auch, dass Bäume keine Feinde sind, auch nicht die mit weißer Rinde!
Die ersten Kommandos verstand sie sehr schnell.
Das Schwierigste für sie war es sicherlich, zu lernen, dass sie ihr Geschäft draußen verrichten kann.
Also bin ich mit ihr auch in der Nacht alle zwei Stunden nach draußen, wie mit einem kleinen Welpen: So - nun waren wir draußen
– 10 Minuten – 20 Minuten – 30 Minuten... nach 1,5 Stunden gingen wir unverrichteter Dinge wieder rein und siehe da – ein Gitter vor dem Gesicht und es läuft.
Okay – nach gut 6 bis 8 Wochen hat sie dann verstanden, dass man drinnen aushält und draußen Pipi macht... Puh – Gott sei Dank.
So nun war ja die Ailin läufig als ich sie bekommen habe und fing an, alles zu adoptieren um mir zu zeigen, dass sie gerne Babys haben möchte.
Also sagte ich zu ihr: “okay, wenn du Kinder haben möchtest, dann aber mit Brief und Siegel und ganz offiziell...“
Nun machte ich das Züchtergrundseminar in Darmstadt.
Dann beantragte ich internationalen Zwingernamensschutz.
Nachdem dies alles erledigt war, fuhren wir in die Tierklinik zur Komplettuntersuchung inklusive HD - Röntgen und Erstellung des genetischen Fingerprints,
wobei dort auch gleich ihr Geschwulst operiert wurde.
Dann fingen wir an auf die Zuchtzulassungsprüfung zu trainieren. Inzwischen konnte meine Ailin schon Sitz, Platz, Bleib auf Handzeichen und Hörkommando,
sowie Fuß gehen mit Geschwindigkeitsanpassung, auch in Freifolge.
Da mein Ailinchen mir inzwischen absolutes Vertrauen entgegenbrachte, war die Prüfung kein Problem und den Wesenstest bestand sie mir Bravour.
Dann kam der Zuchtwart zur so genannten Zwingerabname. Das heißt, der Zuchtwart schaut nach, ob die vorgeschrieben Voraussetzungen für eine Zucht gegeben sind.
Auch dies haben wir problemlos bewerkstelligt.

Inzwischen ist Ailin sogar schon Oma geworden..